Drucken
Zugriffe: 153

 

Eine ordentliche Leistung zeigte der abstiegsgefährdete SV Altencelle beim Spitzenreiter TV Jahn Duderstadt. Am Ende verloren die Rot-Gelben aber dennoch 28:32 (14:16). Zwar bleiben die Altenceller dennoch Drittletzter und damit über dem Strich, aber Schlusslicht Nienburg und der Vorletzte aus Geismar sind jetzt punktgleich und zum Viertletzten Hildesheim sind es bereits vier Zähler Rückstand. Es wird dramatisch.

Beim Ligaprimus Duderstadt hatte Altencelle nichts zu verlieren, doch ging es trotzdem irgendwie um alles. Das war den Spielern nach den Worten von Trainer Martin Kahle in der Ansprache vor Spielbeginn bewusst: „Wir gehen heute volles Risiko“, hatte er gesagt. Und so startete der SVA direkt mit dem siebten Feldspieler in die Partie.

Und dieser mutige Schachzug spielte dem Außenseiter tatsächlich in die Karten, sodass Altencelle nach 15 Minuten mit 10:7 führte. Als sich die Gastgeber auf den Altenceller Schachzug eingestellt hatten und zum 10:10 kamen, stellten der Gast auf drei Kreisläufer um. Und wieder war das kleine Altencelle auf Augenhöhe mit den großen Eichsfeldern.

Es schien zwischenzeitlich, als hätten die Jahner die Lust an der Abwehrarbeit verloren. Jedenfalls taten sie sich sehr schwer, die langen Altenceller Angriffe unterbanden das schnelle Umschaltspiel der Gastgeber und so blieb der SVA bis zur Halbzeit dran.

Nach der Pause zog der Favorit jedoch auf 18:14 (35. Minute) davon. Die Kräfte Altencelles schienen so langsam zu schwinden. Der Rückzug Altencelles war langsam bis nicht vorhanden und auch in der Offensive präsentierte sich Altencelle nicht mehr so gut wie in Halbzeit eins. Vielmehr schloss man mit zu hektischen Würfen die Angriffe ab, sodass der SVA bis zur 39. Minute mit 17:23 ins Hintertreffen geriet.

Nach dem Sechs-Tore-Rückstand stellte Trainer Martin Kahle wieder auf den siebten Feldspieler um. Und auch wenn Duderstadt die Führung hielt, legte der Gast in den letzten sieben Spielminuten nochmal zu und kam bis auf drei Tore heran. „Doch leider hat es am Ende wieder einmal nicht gereicht. Wir hatten heute echt gute Ansätze und wollen genau da weiter machen“, so Coach Martin Kahle.

SV Altencelle: K. Nowak, Geese – Mummert (1), Hahnraths (2), Moritz (2), Starke (1), Kisser (1), Pahlow, Weinmann (5), Ahrenbeck (4), K.-M. Nowak (3), Krumwiede (1), Premper (2), Behr (6).

Quelle Text und Bild: Cellesche Zeitung