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Es begann alles andere als gut für Altencelle. Kapitän Henrik Weinmann fiel mit einer Schulterverletzung kurzfristig aus. Doch die Mannschaft war hochmotiviert, den schmerzlichen Ausfall seines Torjägers gegen den personell erheblich geschwächten Gast vergessen zu machen. Hildesheim reiste mit nur neun Spielern an.

Gerade die Abwehr der Altenceller mit Lucas Wernig und Kai Nowak spielte sehr diszipliniert und brachte die Hildesheimer zur Verzweiflung, woran auch Torwart Manuel Rodehorst einen Anteil hatte. Als dann Altencelles Daniel Mummert den einzigen gefährlichen Hildesheimer Georgi Nikolov per Manndeckung ausschaltete, war das Spiel schnell entschieden.

Die Altenceller spielten sich, angetrieben von den Altenceller Fußballern auf der Tribüne in der HBG-Halle, förmlich in einen Rausch. Auch in der zweiten Halbzeit ließ der SVA nicht nach, spielte die Angriffe konzentriert aus und nutzte seine Chancen konsequent. Als Felix Michelmann in der 44. Minute das 26:15 erzielte, ließ der Gastgeber etwas nach. Eintracht konnte das aber auch nicht mehr entscheidend nutzen. Teamsprecher Sebastian Ebel war nach dem Spiel mehr als zufrieden, aber auch nicht überschwänglich. „Wir dürfen den Sieg nicht überbewerten, da bei Hildesheim einige Spieler ausfielen. Trotzdem haben wir heute gesehen, was wir können“, sagte er. Vor allem Rodehorst im Tor habe eine „überragende Leistung“ gezeigt. „Die Atmosphäre in der Halle war super. Die Zuschauer haben uns stark unterstützt.“

Fast schon verwundert ergänzte Team-Manager Reinhard Roselieb: „Ich frage mich, warum wir in den letzten Spielen diese Leistung nicht abrufen konnten. Jetzt müssen wir den Schwung mitnehmen und im nächsten Spiel nachlegen.“ (mm)

SV Altencelle: Hövermann, Rodehorst im Tor; Mummert (5), Michelmann (8), Kisser (3), Wernig (3), Ebel (3), Schmidt-Kolberg (1), K.-M. Nowak (2), Herbst (4/1), Petersen (5).

 

Quelle Cellesche Zeitung