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was gibt's Neues ?

Team-Manager Reinhard Roselieb schaut deshalb ziemlich sorgenvoll in die Zukunft: „29 Tore reichen uns in der Regel für einen Heimsieg, aber leider haben wir zu keiner Zeit Zugriff auf die gegnerischen Angreifer bekommen. Jetzt wird die Luft schon wieder dünner für uns.“ Und Außenspieler Sebastian Ebel war extrem genervt von sich und seinen Kollegen. „Das war wohl mal gar nichts. Was wir in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, war eine Frechheit.Ich muss mich im Namen der Mannschaft bei unseren Fans entschuldigen.“

Dabei startete Altencelle eigentlich ordentlich und führte in der 17. Minute nach sehenswertem Treffer 12:9. Doch eine Emmerthaler Auszeit brachte Altencelle aus dem Rhythmus, plötzlich bekam der Gastgeber keinen Zugriff mehr in der Abwehr und lag 16:17 zurück, ehe Henrik Weinmann der Ausgleich gelang. So starteten beide Mannschaften in der zweiten Halbzeit wieder bei Null.

Doch Emmerthal wirkte weiterhin wesentlich konzentrierter und legte immer wieder vor. Es wirkte wie in der ersten Hälfte, nur mit vertauschten Rollen. Der Gast war also kräftig am Drücker und schaffte es in der 46. Minute erstmals, mit drei Toren in Führung zu gehen.

Für die Altenceller war dennoch noch alles möglich – eigentlich. Aber die Männer von Spielertrainer Stefan Schmidt-Kolberg wirkten in der Deckung wie gelähmt. Und bei den Fans in der HBG-Halle setzte sich immer mehr das Gefühl durch, dass beim SVA nichts mehr gehen wird. Und so war es auch: Sieben Minuten vor dem Ende war das Spiel wirklich gelaufen, denn als die Emmerthaler ihren 32. Treffer markierten, bedeutete das eine Sechs-Tore-Führung.

Am Ende hieß es dann „Tag der Offenen Tür“: In der Schlussphase betrieben beide Klubs kaum noch Abwehrarbeit und so kamen die Zuschauer wenigstens noch in den Genuss einiger schöner Tore. „Wir waren in der Deckung gar nicht präsent und haben es der TSG ziemlich einfach gemacht. Glückwunsch zum Sieg an den Gast, er war mehr als verdient“, zeigte sich Ebel am Ende doch noch ein wenig versöhnlich.

 

SV Altencelle: Hövermann, Rodehorst im Tor, Mummert (6), Michelmann, Richter, Kisser, Wernig, Weinmann (10), Ebel (2), Schmidt-Kolberg (4), Nowak (1), Herbst (3/3), Petersen (3)

 

Quelle: Cellesche Zeitung

Altencelle FIGHT !